Test des neuen Pendels

Etwas überraschend besserte sich am Freitag das Wetter doch noch, so dass ich spontan den Entschluss fasste, das gerade fertiggestellte neue Pendel einem ersten Test zu unterziehen.

Die Leinenaufnahme

Im Aufbau hat sich nichts Wesentliches geändert,  die Befestigung in der Leine ist jetzt aber anders gelöst und das gesamte Pendel besteht fast ausschließlich aus Bambus, bzw. Holz. Die Pendelbewegung soll durch den Einsatz eines Dämpfungselementes (eine technisch anspruchvolle Formulierung für ein Stück Gummischnur) beruhigt werden. Darüberhinaus kann die Pendelstange um die parallel zur Leine verlaufende Achse rotieren, um die seitliche Bewegung etwas auszugleichen.

Neues Pendel
Pendel-Leinenaufnahme

Die Kamerahalterung

Zusätzlich habe ich die von einer „preiswerten“ Actioncam stammende Kunststoff-Kamerahalterung etwas modifiziert und an dieses Pendel gebaut, um mit der S110 ein paar Testaufnahmen zu machen. Das Gesamtgewicht des Pendels und der Kameraufnahme liegt bei 150 g.

Neues Pendel
Pendel
Das Ergebnis

Die Anzahl gelungener Bilder war mehr als ausreichend, allein die Bewegung des Drachen sowohl in horizontale wie auch in vertikale Richtung hat eine Vielzahl von unterschiedlichen Motiven geliefert.  Ich glaube, die Reduzierung der Ausrüstung auf das Wesentliche ist ein nicht ganz falscher Weg.
Zumal mir das Fliegen von Drachen und das gleichzeitige Fotografieren bei weniger Wind mehr Spaß bereitet als wenn ich einen großen, zugkräftigen Drachen bei stärkerem Wind wählen müsste, um meine Ausrüstung in die Luft zu bekommen.

Blick auf Dortmund-Lindenhorst
Blick auf Dortmund-Lindenhorst

Prototyp Spulenhalter

Da die Nähmaschine noch immer nicht zurück ist, versuche ich mich in der Zwischenzeit mit dem Bau eines neuen Spulenhalters. Dieser Halter soll 43 mm breite Kunststoffspulen mit einem Durchmesser von 200 mm aufnehmen, die im einschlägigen Drachenhandel angeboten werden.

Prototyp
Prototyp eines Spulenhalters für Maxi-Spulen

Wie man deutlich erkennen kann, sind das erste Versuche, um die optimalen Abmessungen zu bestimmen und ein geeignetes Material zu finden. Ich hoffe, ich kann schon bald ein fertiges Exemplar präsentieren.

Zurück in der Realität

Seit meinem letzten Beitrag ist ja nun schon eine Weile vergangen, aber ich musste mich erst allmählich an die „harte“ Wirklichkeit gewöhnen: der Urlaub ist vorbei und damit auch die schöne Zeit auf Fanø. Nicht nur der Wind ist zuhause bescheidener, auch der tägliche Trott hat wieder Besitz von uns ergriffen.
Aber immerhin konnte ich mich schon zweimal aufraffen und ein paar Luftbilder machen.

Ziel unserer Ausflüge waren die schon mehrfach besuchte Halde Gneisenau in DO-Derne und die weitläufigen Felder in DO-Holthausen.

Luftbildaufnahmen

In Derne wird das ehemalige Zechengelände, welches mittlerweile saniert und zu einem Landschaftspark mit Gewerbeansiedlung umgestaltet wurde, nach und nach vermarktet, so dass sich immer mehr Firmen ansiedeln. Warum das aber ausgerechnet zwische Halde und ehemaligem Förderturm sein muss, und dann noch in dieser Ausdehnung, verstehe ich nicht so ganz. Aber muss ich auch nicht, wie ich schon bei anderen Gelegenheiten gelernt habe.

Gneisenau2
Gneisenau-Förderturm mit neuer Industrieansiedlung

Dagegen geht es in Holthausen doch recht beschaulich zu. Auch wenn westlich des Dortmund-Ems-Kanals das IKEA-Verteilzentrum das Landschaftsbild bestimmt, zeigt sich der Rest dieses Dortmunder Vorortes von seiner idyllischen Seite. Zum Glück kann man auf dem Bild die vorbeiführende A2 nicht erkennen :-). Und die Kraftwerke im Hintergrund sind weit weg.

Blick auf Brechten
Blick von Holthausen auf Brechten

Mal schauen, ob es mir in den nächsten Wochen gelingt, täglich einen Beitrag zu veröffentlichen. Wobei dann die Themenauswahl etwas weiter gefasst sein muss, denn ansonsten habe ich nicht genug Gesprächsstoff. Vielleicht poste ich aber auch nur Bilder, mal abwarten, wie es läuft.