Nazca-Linien auch in Dortmund?

Die Nazca-Linien, oft auch Nasca-Linien geschrieben, sind über 1500 riesige, nur aus der Luft sicht- und erkennbare Scharrbilder (Geoglyphen) in der Wüste bei Nazca und Palpa in Peru. Als Urheber der Linien gelten die Paracas-Kultur und die Nazca-Kultur. Die Nazca-Ebene zeigt auf einer Fläche von 500 km² schnurgerade, bis zu 20 km lange Linien, Dreiecke und trapezförmige Flächen sowie Figuren mit einer Größe von etwa zehn bis mehreren hundert Metern, z. B. Abbilder von Menschen, Affen, Vögeln und Walen. Oft sind die figurbildenden Linien nur wenige Zentimeter tief. Durch die enorme Größe sind sie nur aus großer Entfernung zu erkennen, von den Hügeln in der Umgebung oder aus Flugzeugen. Oder vielleicht auch von einem Drachen aus?

Kann es sein, dass ich bei meinen letzten Luftbildaufnahmen auch bei uns solche Linien entdeckt habe?

Nazca Lines in Dortmund?
Linien im Feld

Nach sorgfältigen Recherchen und reiflicher Überlegung bin ich dann doch zu dem Schluss gekommen, dass es sich hier lediglich um Trecker-Spuren in einem Getreidefeld handeln kann.  😯

Schade, es wäre eine schöne Entdeckung gewesen.

Dortmund von oben

Diesmal ein Blick über „mein“ Viertel im Dortmunder Norden. Mein Haus ist auch drauf. 😀

green & blue
Dortmund-Nord von oben

Links im Vordergrund der Kleingartenverein „Holthauser Heide“und der Grävingholz-Wald, in der Bildmitte sieht man DO-Eving mit der Barbara-Kirche und der ehemaligen Zeche „Minister Stein“. Die Erhebungen am Horizont sind das Ardeygebirge und der Haarstrang.

Der Drachen, den ich bei ca. 2-3 BFT aus WNW verwendet habe, war ein 3m-Delta( an zugegebenermaßen etwas mehr als 100 m Leine) und meine Canon S110-Kamera hing in der Minimal-RIG, beides gehalten von einem kleinen Picavet. Die Kameraauslösung übernahm ein CHDK-Programm, ebenso wie die richtige Belichtung und die ISO-Wahl.

Ein Bild mit ähnlichem Bildausschnitt gab es 2017 schon mal, eventuell möchte irgendwer ja mal vergleichen.

Dortmunder Norden

Den Dortmunder Norden kann man durchaus als grün bezeichnen. Tatsächlich gibt es nicht nur Industrialisierung und Überreste von Kohle und Stahl bei uns im Ruhrgebiet, sondern auch schöne naturbelassene Flecken. Hoffentlich noch recht lange.

Kartoffelacker-KAP
Kartoffelacker
Kartoffelacker-KAP
Der Autor in Aktion

Im Märzen der Bauer…

Die Rößlein einspannt.
Er ackert, er egget
Er pflüget und sät.

So heißt es in einem Kinderlied, das ich als Schüler (ach du meine Güte, ist das lange her) auswendig lernen musste.
Heute sieht es da auf unseren Äckern doch etwas anders aus, wie diese Luftbildaufnahme zeigt.

Feldarbeit heute
Feldarbeit heute

Bei dieser Gelegenheit konnte ich auch das Projekt-Banner ablichten.
Eigentlich sollte es sich auf den Weg zum Kap-Meeting auf Fanø machen, da diese Zusammenkunft coronabedingt aber auf 2021 verschoben wurde, wird es  jetzt wohl nach Dieppe reisen.

The Banner
The World Wide KAP Community Project-Banner

 

KAPiFanø 2020 ist verschoben

Ein leerer Strand statt KAPiFanø-
Ein leerer Strand statt KAPiFanø 2020

Das weiter unten angekündigte KAPiFanø-Meeting kann dieses Jahr leider nicht stattfinden und ist auf den Zeitraum 13.-20. Juni 2021 verschoben worden.

Aufgrund der Corona-Krise hat die dänische Regierung alle größeren Veranstaltungen bis zum August 2020 untersagt. Darunter fällt auch das Kitefliersmeeting und somit auch unser KAP-Meeting.

Daher bleibt nur noch diese einfache Mitteilung an alle Kaper und Kiter:  wir treffen uns bei bester Gesundheit im nächsten Jahr-hoffentlich!

Zeche Gneisenau

… oder was noch davon übrig ist.

Gneisenau Colliery
Schacht IV-Doppelbock-Fördergerüst  und Schacht II-Tomson-Fördergerüst der Zeche Gneisenau

 

Gneisenau Colliery
Heute verdient man hier sein Geld auf andere Art und Weise

Die Stilllegung und Einstellung der Förderung auf Gneisenau erfolgte am 4. August 1985. Die auf der Zeche vorhandene Kokerei produzierte noch bis zu ihrer Stilllegung im Jahre 1989.  Bis 1999 diente der Schacht 4 als Befahrungsschacht für die zentrale Wasserhaltung; anschließend wurde er, wie alle anderen Schächte, verfüllt. „Zeche Gneisenau“ weiterlesen

Winter in Dortmund

… jedenfalls, wenn es nach dem Kalender geht.

Jetzt müssten eigentlich Luftbildaufnahmen folgen, die Schneelandschaften, zugefrorene Kanäle und Seen oder ähnliche Motive zeigen. Doch leider war bisher davon bei uns nichts zu sehen, nicht einmal ansatzweise.

Der Fredenbaumpark
Der Fredenbaumpark im Dortmunder Norden von oben

 

Training on the canal
Dortmund-Ems-Kanal in Dortmund

 

Ausnahmsweise gibt es auch ein Luft-Bild vom Autor dieser Zeilen. Das war zwar nicht beabsichtigt, weil die Kamera eigentlich in eine ganz andere Richtung geblickt hat-auf jeden Fall beim Start- aber was soll’s.

Man at work
Der Autor

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus

The Banner
Das „World Wide KAP Community Project“-Banner

Das Banner ist auf seiner weltweiten Reise vor kurzem bei mir eingetroffen und macht nun nur einen Zwischenstopp auf seinem Weg zu einem bedeutenden Ereignis in der KAP-Community: das KAPiFanø/20-Meeting  im Juni des kommenden Jahres auf der dänischen Insel Fanø.

KAPiFanø/20-Logo

Hier wollen sich Drachenflieger und Luftbildfotografen aus den USA, Canada, Tahiti, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Belgien, Ungarn und Deutschland treffen, um Erfahrungen auszutauschen, Freunde zu treffen und gemeinsam eine schöne Zeit zu haben. Momentan laufen die Vorbereitungen dafür auf Hochtouren.

Wer mehr wissen will, klickt auf das oben stehende Logo und landet im Kap-Forum, wo alle wichtigen Infos zu finden sind.

WWKW 2019- noch mehr Bilder

Hier 2 weitere Bilder, die ich während der weltweiten KAP-Woche aufgenommen habe.

Looking south
Blick am Dortmund-Ems-Kanal entlang Richtung Süden

Ich habe Motive in der näheren Umgebung gewählt, da ich nicht viel Lust verspürt habe, für ein paar Aufnahmen nach Feierabend durch NRW zu fahren.

Flood retention basin of the Emscher
Hochwasser-Rückhalte-Becken der Emscher in Ellinghausen

Am Wochenende war es dank des Tiefs „Mortimer“ dann endgültig vorbei mit Luftbildern. Obwohl-Wind war ja eigentlich genügend vorhanden.