Dortmunder (Industrie-)Denkmäler

Ein Denkmal aus der Kaiserzeit

Das Lanstroper Ei
Das Lanstroper Ei

Der 55,50 Meter hohe Wasserturm aus Stahlblech, über 110 Jahr ist er alt,  besitzt ein Fassungsvermögen von 2000 Kubikmetern Wasser.   Doch heute müssen dringend gravierende Schäden an der Stahlkonstruktion behoben werden.

Der Wasserturm ist zum einen ein Wasserspeicher, zum anderen sorgte der Hochbehälter für einen ausreichenden und gleichmäßigen Druck im angeschlossenen Wassernetz. Er steht deshalb auch einer Anhöhe in Lanstrop, im Nord-Osten von Dortmund.  Die umliegenden Zechen „Zeche Scharnhorst“, „Zeche Preußen”, „Zeche Gneisenau” und „Minister Achenbach” hatten einen hohen Wasserverbrauch, der den  Wasserturm dringend notwendig machte.

Seit 1981 ist das „Lanstroper Ei“ ohne Füllung und außer Betrieb. 1985 wurde der Turm als Baudenkmal eingetragen. Es erhebt sich auf einem stählernen Fachwerkgerüst über quadratischem Grundriss. Darauf ist der Wasserbehälter, ein Ovaloid mit halbkugeligem Boden- und Dachteil aus Stahlblech, einer Höhe von 18,40 Metern und einem Durchmesser von 14 Metern angebracht. Darüber erhebt sich eine zur Belüftung dienende Laterne.

 

Lanstroper Ei
Der Wasserturm „Lanstroper Ei“

Leider war der Wind bei meiner Ankunft am Turm mal wieder nicht so stark und stetig wie zuhause bei meiner Abfahrt. Das ist der Nachteil, wenn man bis zum Spätnachmittag wartet, um besseres Licht zu bekommen. Aber man kann nicht alles haben.

Deshalb musste ich auch den 3m-Delta auspacken, obwohl eigentlich der Flare eingeplant war. Spielt aber auch keine Rolle, Hauptsache ist, man hat einen Drachen dabei, der die Ausrüstung sicher am Himmel hält. Apropos Ausrüstung: Drachen war, wie gesagt, der Delta, die Minimal-Rig mit der über CHDK gesteuerten Canon S110 hing an einem Pendel. Bildkontrolle hatte ich keine montiert, weil mir dieses technische Hilfsmittel zu schwer ist. Außerdem meine ich mittlerweile bei so großen Motiven gut abschätzen zu können, wohin die Kamera zeigt. Meistens jedenfalls.

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