Zeche Gneisenau

… oder was noch davon übrig ist.

Gneisenau Colliery
Schacht IV-Doppelbock-Fördergerüst  und Schacht II-Tomson-Fördergerüst der Zeche Gneisenau

 

Gneisenau Colliery
Heute verdient man hier sein Geld auf andere Art und Weise

Die Stilllegung und Einstellung der Förderung auf Gneisenau erfolgte am 4. August 1985. Die auf der Zeche vorhandene Kokerei produzierte noch bis zu ihrer Stilllegung im Jahre 1989.  Bis 1999 diente der Schacht 4 als Befahrungsschacht für die zentrale Wasserhaltung; anschließend wurde er, wie alle anderen Schächte, verfüllt.

Auf den großen Betriebsflächen sind heute lediglich zwei Fördergerüste, ein Tomson-Bock sowie ein Doppelbockfördergerüst erhalten. Diese Industriedenkmale wurden als Baudenkmale in die Denkmalliste der Stadt Dortmund eingetragen. Die erhaltenen Bauten befinden sich im Besitz der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur.

Auf dem alten, über 50 Hektar großen Zechengelände wurde das neue Stadtquartier Gneisenau entwickelt. Neben einer 90.000 Quadratmeter großen Logistikfläche, dem Gewerbegebiet Gneisenau-Süd, dem Einzelhandel- und Dienstleistungszentrum direkt in der Ortsmitte gehören zwei Stadtteilparks und weitere Grünflächen sowie zwei Wohngebiete zum Entwicklungsprojekt. Das ehemalige Schachtgerüst bildet die historische Landmarke.

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