Worldwide KAP-Week 2016 – Teil 2

So schön die WWKW (Worldwide KAP-Week) auch begann, so bescheiden ging es dann aber weiter. Wie gewohnt war während der (Arbeits-)Woche das Wetter nur in der Zeit zum Kapen geeignet, in der ich meiner beitragspflichtigen Beschäftigung nachgehen musste. Am Abend passte es mal wieder gar nicht. Aber ich hatte ja noch das Wochenende in Aussicht, an dem das Drachenfest in Kamen auf dem Programm stand.
Und tatsächlich, die Bedingungen passten. Bevor ich jedoch zum Drachenfest fuhr, besuchte ich noch das Gelände einer ehemaligen Zeche ganz in der Nähe des Drachenfestgeländes.
Der Wind war zwar etwas schwach und wechselnd, aber dank der etwas leichteren Timer-Rig und des Deltas an dünner Schnur habe ich die Kamera doch in die Luft bekommen. Es waren aber zahlreiche Bilder notwendig, um das Motiv, den Förderturm der ehemaligen Schachtanlage Königsborn III/IV, meinen Vorstellungen entsprechend ablichten zu können.

Ostpol
Ostpol: Förderturm der Zeche Königsborn III/IV

Eigentlich wollte ich auf dem Drachenfest auch ein paar Bilder machen, habe aber vor Ort spontan entschieden, dass mir weder Wind, noch Platz noch Motive zusagen.

Am abschließenden Sonntag wollte ich mein Glück im Gelsenkirchener Nordsternpark versuchen. Auf den entsprechenden Karten sah der Park mit den verschiedenen Gebäuden und Halden auf den ersten Blick recht vielversprechend aus. Doch vor Ort nahmen mir die reichlich vorhandenen Hochspannungsleitungen, der böige Wind, die tatsächlichen Platzverhältnisse in Verbindung mit der Windrichtung und die zahlreichen Marathon-Läufer die Lust auf eine KAP-Session.
Aber ein schöner Spaziergang am Sonntagmorgen mit der Gattin durch das Parkgelände hat ja durchaus auch seinen Reiz.

Nordsternpark-Brücke
36 m hohe Doppelbogenbrücke aus Stahl, mit einer Spannweite von 80 m und zwei asymmetrischen, aber parallelen Bögen liegt sie schräg über dem Rhein-Herne-Kanal

Worldwide KAP-Week 2016

Seit gestern läuft die diesjährige Worldwide KAP-Week 2016, eine Veranstaltung, bei der weltweit Drachenpiloten Luftbilder aufnehmen und dann auf Flickr zeigen. Nach Abschluss der bis zum 22. Mai dauernden Aktion wird dann noch ein Fotobuch zusammengestellt, welches man zum Selbstkostenpreis erwerben kann.
Im Gegensatz zum letzten Jahr, als ich Dank der herrschenden Wind- und Wetterverhältnisse nur einige wenige Aufnahmen hatte, war der gestrige Start mit einer Session in Holthausen und am Dortmund-Ems-Kanal genauso erfolgreich wie die heutige Fortsetzung beim Drachenfest im Gelsenkirchener Consolpark.

Kanal-Sperrwerk
Sperrwerk am Dortmund-Ems-Kanal
Drachen: Flare
Aufhängung: Auto-Rig mit Pendel

Förderturm Consolidation IX Gelsenkirchen
Förderturm der Zeche Consolidation IX in Gelsenkirchen.
Drachen: Flare
Aufhängung: Auto-Rig mit Pendel

Ich hoffe, die noch verbleibende Zeit kann ich für weitere schöne Aufnahmen nutzen.

Endlich gute KAP-Bedingungen

Bei diesem herrlichen Frühlingswetter findet man endlich mal wieder gute KAP-Bedingungen vor: Wind und Sonnenschein über mehrere Tage und was das Besondere ist, ausnahmsweise auch mal während des langen Wochenendes.

Zum Testen des Equipments bin ich deshalb am Abend des Feiertages zu einem nahegelegenen Rapsfeld gefahren. Nächste Woche steht die weltweite KAP-Woche (WWKW) an und da muss die Ausrüstung ja funktionieren.

Rapsfeld
Rapsfeld in DO-Holthausen

Am Samstag sind wir etwas weiter gefahren, um neue KAP-Motive zu suchen.
Im Landschaftpark Duisburg waren die örtlichen Gegebenheiten für die herrschenden Windverhältnisse nicht ganz so optimal, sodass wir uns dort mit „normalen“ Aufnahmen begnügten.
Danach ging es dann zum Rhein. Hier hatte ich eine Stelle in Erinnerung, die mir bei unserem letztjährigen Besuch des Drachenfestes auf der Halde Rheinpreußen aufgefallen war: die Autobahnbrücke und die fast parallel verlaufende Eisenbahnbrücke, die in Duisburg-Baerl den Rhein überspannen.

Rheinbrücke bei Duisburg-Baerl
A42- und Eisenbahnbrücke über den Rhein

Wenn man die Rheinschiffe passieren sieht, ist das schon etwas anderes als z.B. das,was so auf unseren Kanälen herumfährt. Beeindruckend vor allem das Tempo, das die großen Schiffe vorlegen wenn sie stromabwärts fahren.

Rhein von oben
Blick den Rhein aufwärts

Ré­su­mé: die Ausrüstung funktioniert und wir hatten viel Spaß bei KAPen. So kann es weiter gehen und die WWKW kann kommen.