KAP-Start ins neue Jahr mit Tiger & Turtle

Mit etwas Verzögerung sind die ersten Luftbildaufnahmen 2016 im Kasten. Na ja, 9 Tage bis zum ersten Start im neuen Jahr sind eigentlich noch zu vertreten, wenn man bedenkt, dass die Wind- und Wetterbedingungen eine durchaus wichtige Rolle bei unserem Hobby spielen. Für die ersten Bilder 2016 sind wir bei teilweise sonnigem Wetter, aber kaltem und vor allen Dingen böigem Wind  zum Duisburger Angerpark gefahren. Die dortige Landmarke mit der Skulptur Tiger & Turtle von Ulrich Genth und Heike Mutter ist schon aus der Ferne betrachtet sehr eindrucksvoll. Die einzige begehbare Achterbahn der Welt thront mit einer Höhe von 20 Metern weithin sichtbar auf der Heinrich Hildebrand Höhe im Süden Duisburgs.

Tiger & Turtle
Tiger & Turtle

Nach dem etwas umständlichen „Aufstieg“ auf die ungefähr 35 Meter hohe Halde schaute ich mir die Skulptur näher an, indem ich die 220 Meter lange Gesamtstrecke (zweigeteilt in die begehbaren Teilstrecken von 140 und 60 Metern) mit ihren 349 Gitterrosten ablief. Es bot sich ein beeindruckender Rundumblick auf das  Hüttenwerk Krupp Mannesmann in Hüttenheim, die Duisburger Innenstadt und den Rhein. Umständlicher Aufstieg deshalb, weil ich an der „falschen“ Seite der Halde geparkt hatte und nicht erkennen konnte, dass ich, wenn ich auf dem Weg bleibe, die Halde mehrmals umrunden musste, um ganz nach oben zu kommen.
Zurück auf dem Boden versuchte ich als erstes meinen Delta zu fliegen, doch schon nach kurzer Zeit erwies sich diese Wahl als nicht ganz richtig. Der bei meiner Abfahrt in Dortmund noch schwache Wind war zwischenzeitlich am Rhein recht kräftig und böig geworden und veranlasste mich, doch eher den Flare einzusetzen. Dieser machte seine Sache mal wieder ganz ausgezeichnet, sodass ich schon nach kurzer Zeit und gerade noch rechtzeitig, bevor der Himmel sich etwas zuzog, ein paar Aufnahmen im Kasten hatte.
Viel Platz hat man nicht auf der Plattform, auf der die Tiger & Turtle-Skulptur steht, aber je nach Windrichtung kann man sich an den Hängen der Halde gut bewegen, um die Kamera in Position zu bringen.
Ich kann mir aber auch vorstellen, dass an Tagen, an denen es deutlich wärmer und damit angenehmer ist, zahlreiche Besucher vor Ort sind, die ein Kapen erschweren können.

Noch ein paar Details über die verwendete Technik: zum Einsatz kam neben dem schon erwähnten Flare an einer 90 daN-Schnur mein Pendel und das Automatik-Rig mit CHDK-Canon S110. Das leichtere Rig mit Wheeler-Arduino-Steuerung schien mir bei dem vorherrschenden Wind etwas zu leicht und noch nicht erprobt genug.

Weitere Bilder dieses Ausfluges findet Ihr  wie gewohnt in unserem Flickr-Album.

 

 

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